GIS-Bestand

Ein Bestandsverzeichnis von Masten, Schächten und Feldobjekten führen

Ein Feldbestand lebt von seinen Attributen: ohne sie ist er eine Punktwolke, die niemand deuten kann.

Das Wichtigste fürs Feld

  • Legen Sie die Attribute fest, bevor Sie ins Feld gehen.
  • Ein eindeutiger Identifikator je Objekt ist unverzichtbar.
  • Das Foto dokumentiert den Zustand, nicht nur die Lage.
  • Layer trennen die Objekttypen.
  • Der Export nach GeoJSON oder CSV speist das Bürosystem.

Die eigentliche Arbeit ist Ordnung

Wer Masten, Schächte, Schieber, Bäume, Schilder oder Schäden aufnimmt, kommt mit der Koordinate nicht aus. Objekte desselben Typs brauchen dieselbe Benennungslogik, und Foto und Notiz dürfen sich nie vom Punkt lösen. Ordnung erst nach dem Feldeinsatz in fünfhundert Datensätze zu bringen, heißt zweimal zu arbeiten.

Zuerst das Datenmodell

Entscheiden Sie vor dem ersten Punkt, welche Felder je Objekttyp gefüllt werden; ein Attribut zu ergänzen, wenn zweihundert Datensätze existieren, heißt noch einmal ins Feld zu fahren. Nehmen Sie statt freiem Text Auswahllisten — ein Trupp, der denselben Zustand in fünf Schreibweisen erfasst, erzeugt Daten, die niemand auszählen kann.

Ebenen und Felder, konkret

Benennen Sie die Ebenen in der Sprache der Aufgabe und legen Sie die Felder vorab fest. In strommast stehen Mastnummer, Zustand und Foto, in schacht Deckeltyp, Höhennotiz und Schaden, in schieber Durchmesser, Zugang und Bemerkung, in stoerung Fehlerart, Dringlichkeit und Foto.

Stabile Identifikatoren

Geben Sie jedem Objekt einen eindeutigen Code, der sich nicht mehr ändert. Er erlaubt es, den Bestand in zwei Jahren fortzuschreiben, ohne Datensätze zu verdoppeln; Zustand, Eigentümer und selbst die Ebene dürfen wechseln, der Code nicht.

Das Foto als Zustand

Ein Bild des Mastes oder Schachtdeckels dokumentiert den Zustand an diesem Datum und zählt für die Instandhaltung so viel wie die Koordinate. Nehmen Sie es am Punktdatensatz auf; welches von vierhundert losen Fotos zu welchem Schacht gehört, weiß eine Woche später niemand.

Erfassen, übergeben, pflegen

Erfassen Sie in MapLab Survey je Objekt einen Punkt, wählen Sie die Ebene, hängen Sie Foto und Notiz an; beim Export nach GeoJSON, CSV, KML oder DXF bleiben Ebenennamen und Attribute erhalten. Klären Sie danach: Wer trägt neue Objekte ein, wer nimmt abgebaute heraus? Ein Bestand, der nie gepflegt wird, verliert in zwei Jahren seinen Wert.

Im Feld · MapLab Survey

Probieren Sie diese Schritte auf Ihrem Telefon aus.

MapLab Survey übernimmt RTK/GNSS-Punktaufnahme, Zeichnen, Flächen- und Volumenberechnung sowie Koordinatentransformation und exportiert nach DXF, KML/KMZ, GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, NCZ oder CSV. Aufnahme, Berechnung und Export funktionieren offline. Live-NTRIP-Korrekturen und Online-Basiskarten brauchen eine Verbindung.

Häufige Fragen

Welche Attribute sollte man erfassen?

Die, die das Büro nutzt, vor der Ausfahrt definiert.

Braucht es einen eindeutigen Identifikator?

Ja, um den Bestand fortschreiben zu können.

Welches Ausgabeformat?

GeoJSON oder CSV fürs GIS, KML zur Sichtprüfung.

Technische Quellen

Die Feldempfehlungen in diesem Artikel stützen sich auf die unten genannten technischen Standards und offiziellen Quellen.

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