Wie eine Landvermessung abläuft: Telefon, RTK, KML und Übergabe
Es gibt kein einziges Messverfahren, sondern das passende für Toleranz, Umgebung und Termin der jeweiligen Aufgabe.
Das Wichtigste fürs Feld
- Das Telefon dient Erkundung und Planung.
- RTK bringt Genauigkeit mit Korrektur und Kontrolle.
- Die Drohne deckt Fläche mit Passpunkten am Boden ab.
- Die Totalstation gewinnt unter Bewuchs.
- Die Übergabe schließt die Arbeit ab, unabhängig vom Verfahren.
Das Verfahren wählen
Bevor ein Gerät ausgepackt wird, beantworten Sie drei Fragen: welche Toleranz die Aufgabe verlangt, wie die Umgebung ist und welches Format übergeben werden muss. Diese Antworten entscheiden besser als jede persönliche Vorliebe.
Kombinieren ist meist richtig
Viele Projekte nutzen die Drohne für die Fläche, RTK für die Kontrolle und die Totalstation für Detail unter Bäumen oder an Fassaden. Wichtig ist nur, dass alles im selben Koordinatensystem endet.
Passpunkte sind nicht optional
Ein Flug ohne eingemessene Passpunkte erzeugt ein Modell, das scharf aussieht und meterweit falsch liegt.
Die Übergabe entscheidet
Eine perfekte Aufnahme im falschen Koordinatensystem übergeben ist eine verlorene Aufnahme.
Probieren Sie diese Schritte auf Ihrem Telefon aus.
MapLab Survey übernimmt RTK/GNSS-Punktaufnahme, Zeichnen, Flächen- und Volumenberechnung sowie Koordinatentransformation und exportiert nach DXF, KML/KMZ, GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, NCZ oder CSV. Aufnahme, Berechnung und Export funktionieren offline. Live-NTRIP-Korrekturen und Online-Basiskarten brauchen eine Verbindung.
Häufige Fragen
Welches Verfahren ist am besten?
Das hängt von Toleranz, Umgebung und Übergabe ab.
Ersetzt das Telefon RTK?
Für präzise Arbeit nicht.
Ersetzt die Drohne die Bodenaufnahme?
Nein, sie braucht eingemessene Kontrolle.
Technische Quellen
Die Feldempfehlungen in diesem Artikel stützen sich auf die unten genannten technischen Standards und offiziellen Quellen.
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