Ein Feldkontrollformular mit Daten, Fotos und Übergabe vorbereiten
Ein gut entworfenes Formular macht aus einem Feldtermin vergleichbare Daten; ein improvisiertes erzeugt Notizen, die niemand auswerten kann.
Das Wichtigste fürs Feld
- Legen Sie die Felder vor dem ersten Termin fest.
- Nutzen Sie geschlossene Listen statt Freitext, wo es geht.
- Jeder Datensatz braucht Koordinate und Datum.
- Fotos gehören an den Datensatz gebunden.
- Der Export muss sich in einer Tabellenkalkulation öffnen lassen.
Vor der Ausfahrt entwerfen
Beginnen Sie bei den Fragen, die die Daten beantworten sollen: Was landet im Bericht, was verändert eine Entscheidung? Felder, die keine Frage beantworten, verlängern nur die Feldarbeit. Füllen Sie das Formular anschließend selbst an fünf echten Standorten aus, bevor Sie es an das Team geben — fehlende Auswahlmöglichkeiten und unpassende Felder zeigen sich genau dort, solange die Korrektur noch billig ist.
Was auf das Formular gehört
- Projektname, Datum, Team und Art der Arbeit.
- Koordinatensystem, EPSG-Code, Höhenbezug und Einheit.
- Messmethode: Telefon-GPS, RTK, KML-Referenz oder CAD-/GIS-Daten.
- Abweichung am Kontrollpunkt, Foto und Beschreibung.
- Lieferformate: KML, DXF, GeoJSON, CSV, PDF-Bericht.
Geschlossene Listen statt Freitext
Wenn jede Fachkraft frei schreibt, bedeuten „gut“, „solide“ und „OK“ am Ende dasselbe und lassen sich nicht auszählen. Eine Auswahlliste verhindert das und macht die Ergebnisse vergleichbar. Ein Freitextfeld für Notizen bleibt trotzdem sinnvoll — Unerwartetes gibt es auf jedem Gelände —, aber die Hauptantworten kommen aus der Liste.
Alles im selben Datensatz
Koordinate, Attribute, Foto und Datum müssen zusammen reisen. Wenn Punkte, Linien, Polygone, Fotos und Notizen in MapLab Survey unter demselben Projekt zusammenlaufen, sind die Formulardaten am Ende der Arbeit bereits geordnet, und bei der Übergabe ist erkennbar, welcher Datensatz zu welcher Ebene gehört. Ein separat gepflegter Fotoordner zwingt später jemanden dazu, die Zuordnung von Hand zu rekonstruieren.
Schreiben Sie die Methode, nicht nur das Ergebnis
Statt „gemessen“ gehört ein Methodensatz in den Datensatz, etwa „mit RTK-Fixed-Lösung gemessen, an einem bekannten Punkt kontrolliert, im System TUREF/TM33“. Was eine professionelle Übergabe auszeichnet, ist selten die Messung selbst — es ist die Art, wie die Messung beschrieben wird.
Probieren Sie diese Schritte auf Ihrem Telefon aus.
MapLab Survey übernimmt RTK/GNSS-Punktaufnahme, Zeichnen, Flächen- und Volumenberechnung sowie Koordinatentransformation und exportiert nach DXF, KML/KMZ, GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, NCZ oder CSV. Aufnahme, Berechnung und Export funktionieren offline. Live-NTRIP-Korrekturen und Online-Basiskarten brauchen eine Verbindung.
Häufige Fragen
Welche Felder nehme ich auf?
Nur die, die später genutzt werden.
Freitext oder Liste?
Geschlossene Liste, wo immer möglich.
Wie übergebe ich das Ergebnis?
In einem Tabellenformat plus GIS-Datei.
Technische Quellen
Die Feldempfehlungen in diesem Artikel stützen sich auf die unten genannten technischen Standards und offiziellen Quellen.
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