Felderfassung

Probenahmepunkte erfassen: Boden, Wasser, Bergbau und Umwelt

Eine Probe mit schlecht erfasstem Punkt verliert die Hälfte ihres Werts, bevor sie im Labor ankommt.

Das Wichtigste fürs Feld

  • Probencode und Punktcode müssen übereinstimmen.
  • Erfassen Sie Tiefe, Uhrzeit und Bedingungen, wenn relevant.
  • Das Foto dokumentiert das Umfeld der Probenahme.
  • Exportieren Sie CSV fürs Labor und GeoJSON fürs GIS.
  • Ein Punkt ohne Attribute ist nicht rückverfolgbar.

Was am Probenahmepunkt erfasst wird

Probencode, Koordinate, Datum, Uhrzeit, Tiefe oder Beschreibung, Foto, Team und Methode bilden den Kern des Datensatzes. Die Zusatzfelder hängen vom Probentyp ab: Tiefe beim Boden, Quellentyp bei Wasserproben, eine Beobachtungsnotiz bei Umweltarbeiten. Legen Sie diese Felder vor dem ersten Punkt fest — eine im Gelände improvisierte Vorlage fällt bei jedem Team anders aus.

Beutel und Karte müssen dieselbe Sprache sprechen

Der häufigste Fehler ist der einfachste: Der Code auf dem Beutel und der Punktname auf der Karte werden unterschiedlich geschrieben. Bricht diese Zuordnung, lassen sich die Laborergebnisse nicht mehr verorten und die Probenahmerunde verliert den größten Teil ihres Werts. Verwenden Sie kurze, unveränderliche Codes, die sich von Hand auf einen nassen Beutel schreiben lassen — etwa N-2026-014.

Die Attribute des Moments

Tiefe, Uhrzeit, Witterung und Beobachtungen vor Ort lassen sich später nicht aus der Erinnerung ergänzen; sie werden erfasst, während Sie dort stehen. Eine abends im Büro nachgetragene Notiz hält dem ersten Einwand in der Folgewoche nicht stand.

Feldordnung in MapLab Survey

Legen Sie für jeden Probentyp eine eigene Ebene an, halten Sie den Punktnamen identisch zum Beutelcode und hängen Sie Foto und Kurzbeschreibung direkt an den Punkt. Das Telefon-GPS liefert Positionen im Meterbereich; wo ein Punkt genauer sitzen muss, kontrollieren Sie ihn mit einem externen RTK-Empfänger und schreiben die Methode in den Datensatz.

Zwei verschiedene Ausgaben, ein Projekt

Das Labor will meist eine Tabelle, das GIS will Geometrie: Exportieren Sie CSV und GeoJSON aus demselben Projekt und ergänzen Sie bei Bedarf KML oder einen Bericht. Zwei parallel gepflegte Listen erzeugen mit der Zeit zwei Wahrheiten, die auseinanderdriften.

Wenn die Ergebnisse zurückkommen

Verknüpfen Sie die Laborwerte über denselben Code mit den Punkten und stellen Sie sie auf der Karte dar. Erst dann wird aus einer Zahlenspalte ein räumliches Bild: In welchem Bereich die Werte steigen, zeigt sich auf der Karte, nicht in der Tabelle.

Im Feld · MapLab Survey

Probieren Sie diese Schritte auf Ihrem Telefon aus.

MapLab Survey übernimmt RTK/GNSS-Punktaufnahme, Zeichnen, Flächen- und Volumenberechnung sowie Koordinatentransformation und exportiert nach DXF, KML/KMZ, GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, NCZ oder CSV. Aufnahme, Berechnung und Export funktionieren offline. Live-NTRIP-Korrekturen und Online-Basiskarten brauchen eine Verbindung.

Häufige Fragen

Was wird an einem Probenahmepunkt erfasst?

Code, Koordinate, Tiefe, Uhrzeit, Bedingungen und Foto.

Warum müssen die Codes übereinstimmen?

Um die Laborergebnisse verorten zu können.

Welches Format übergebe ich?

CSV fürs Labor, GeoJSON fürs GIS.

Technische Quellen

Die Feldempfehlungen in diesem Artikel stützen sich auf die unten genannten technischen Standards und offiziellen Quellen.

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