KML

Fläche mit Google Earth messen: KML und Kontrolle im Gelände

Google Earth ist bequem zum Ansehen und Schätzen, aber seine Messungen brauchen eine Prüfung, bevor daraus Entscheidungen werden.

Das Wichtigste fürs Feld

  • Google Earth misst auf dem Bild, nicht auf vermessenem Gelände.
  • Das Bild kann versetzt und veraltet sein.
  • Das erzeugte KML nutzt WGS84 Breite/Länge.
  • Nützlich zum Schätzen, nicht zum Abgrenzen.
  • Mit MapLab Survey lässt sich dieses KML im Feld prüfen.

Was tatsächlich gemessen wird

Wenn Sie in Google Earth ein Polygon zeichnen, messen Sie auf einem Bild. Ist dieses Bild versetzt oder drei Jahre alt, erbt die Fläche diesen Fehler kommentarlos.

Der richtige Ablauf

Schätzen Sie in Google Earth, exportieren Sie das KML, öffnen Sie es im Feld als Referenzlayer und vergleichen Sie mit dem, was Sie vor Ort sehen. Dort zeigen sich die Überraschungen.

Wann man es nicht nutzt

Für amtliche Grenzen, Absteckung oder jede Zahl, die in einen Vertrag wandert, muss der Ausgangspunkt eine Feldmessung sein, kein Bild.

Im Feld · MapLab Survey

Probieren Sie diese Schritte auf Ihrem Telefon aus.

MapLab Survey übernimmt RTK/GNSS-Punktaufnahme, Zeichnen, Flächen- und Volumenberechnung sowie Koordinatentransformation und exportiert nach DXF, KML/KMZ, GeoJSON, Shapefile, GeoPackage, NCZ oder CSV. Aufnahme, Berechnung und Export funktionieren offline. Live-NTRIP-Korrekturen und Online-Basiskarten brauchen eine Verbindung.

Häufige Fragen

Ist Messen in Google Earth verlässlich?

Zum Schätzen ja; zum Abgrenzen nein.

Kann man das Ergebnis exportieren?

Ja, als KML.

Lässt es sich im Feld prüfen?

Ja, indem man das KML als Referenzlayer öffnet.

Technische Quellen

Die Feldempfehlungen in diesem Artikel stützen sich auf die unten genannten technischen Standards und offiziellen Quellen.

Verwandt: MapLab Survey